Kurzbeschreibung
Die Gründung einer Handy-AG aus SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern bewirkte regelmäßige Treffen mit Diskussionen über den Umgang mit Smartphones und anderen digitalen Medien in der Schule. Ein Konzept zum Umgang mit digitalen Medien wurde entwickelt, das dem Elternrat auf der Schüler- und Lehrerkonferenz vorgestellt und diskutiert wurde.
Handyfreie Woche hieß: Keine Handys auf dem Schulhof oder in der Pause – auch die Lehrkräfte nicht
Um möglichst wenig auf das Smartphone angewiesen zu sein gab es eine Woche lang keine Hausaufgaben. In den Pausen wurden mehr Spiele für den Pausenhof angeboten. Am Freitag gab es für alle SchülerInnen ein Eis als Belohnung.
Die Auswertung der handyfreien Woche zeigte, dass es vor allem den SchülerInnen aus Klasse 5 und 6 noch sehr leicht fällt, auf ein Smartphone zu verzichten, während die Oberstufe nicht mehr ohne Smartphone auskommt.
Die Eltern wurden auf der Elternvollversammlung von einer Medienexpertin über ihr eigenes Medienverhalten aufmerksam gemacht: Wie lange nutzen wir Erwachsene selbst unser Smartphone? Sind wir gute Vorbilder für unsere Kinder? Der Elternrat und Schulverein war begeistert vom Vortrag.
Nun fanden für alle 5. und 6. Klassen Digitaltage statt. Themen waren Cybermobbing und Klassenchats. Eine abschließende anonyme Umfrage zu den verstörendsten Inhalten, die Kinder in den digitalen Medien selbst erlebt haben, zeigt, dass Eltern und Schule die Medienkompetenz der Kinder deutlich stärken müssen. Ein Elternabend sensibilisierte die Eltern für ihre eigene Mediennutzung und die ihrer Kinder und es gab Tipps und Hilfestellungen. Außerdem konnten die Eltern Infobroschüren von Klicksafe kostenlos mitnehmen, was dankbar angenommen wurde.
Dann wurde das Projekt für alle SchülerInnen der 7. und 8. Klasse durchgeführt. Hier waren vor allem Deepfakes, KI und Bildrechte wichtige Themen.
Die Lehrkräfte griffen die Themen der SchülerInnen auf mit konkrete Handlungsempfehlungen, Einblicke in rechtliche Grundlagen und Unterstützungs- und Beratungsangebote zu Themen wie sexualisierte Gewalt im Netz, Cybermobbing, Cybergrooming, Faktenchecks etc.
Nach dem Abschluss des Projekt ist klar, dass das nur der Anfang sein kann. Auch die zukünftigen SchülerInnen sollen von digitalen Workshops profitieren. Bei den Elterninfoabenden hat das Zentrum für Schul- und Jugendinformation (ZJS) sehr unterstützt.
Infobox
Förderfonds:
Medienkompetenz
Schulform:
Gymnasium
Förderverein
Gymnasium in Allermöhe e. V.
Bundesland:
Hamburg
Webseite:
Methode:
Workshops
„Wir danken der Stiftung Bildung für die finanzielle Unterstützung der Digitaltage, die wir sonst nicht hätten durchführen können.“
1. Vorsitzende Schulförderverein

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